KI verändert die Arbeitsweise von Softwareunternehmen, und Devolutions bildet da keine Ausnahme. Während wir unsere Investitionen in KI – in den Bereichen Entwicklung, Sicherheit und interne Tools – intensivieren, haben unsere Kunden Fragen.
Wir haben vor Kurzem im Devolutions Forum eine Diskussion eröffnet und unsere Community dazu aufgefordert, ihre schwierigsten Fragen zur KI direkt an unseren CTO Marc-André Moreau zu senden. Die Resonanz war groß – und die Fragen zahlreich. Er ist alle Einsendungen durchgegangen und hat im Folgenden eine Auswahl davon beantwortet, ohne ein Manuskript und ohne etwas zu beschönigen.
Sicherheit, Datensicherheit, Produktqualität und Mitarbeiter
Da ich selbst in einem Softwareunternehmen arbeite, erlebe ich die Auswirkungen von KI auf Arbeit und Mitarbeiter hautnah. Wie garantiert Devolutions die Sicherheit, Datensicherheit und Qualität seiner Produkte – und was bedeutet das für Ihre Mitarbeiter?
Dies ist eine komplexe Frage; ich möchte mich auf die beiden meiner Meinung nach wichtigsten Aspekte konzentrieren.
KI macht Fehler, ist aber auch sehr gut darin, sie zu erkennen, insbesondere mit den richtigen Tools und geeigneten Anweisungen. Codex Security führt kontinuierliche Sicherheitsüberprüfungen unseres Codes durch und hat mehrere Schwachstellen gefunden, die menschlichen Prüfern jahrelang bei Prüfungen entgangen waren. Auch die Überprüfung des Codes mit GitHub Copilot wird stetig verbessert und liefert nun hilfreiche Kommentare zu Pull-Anfragen, die weit über einfache Kritikpunkte zu Stilmängeln des Codes hinausgehen. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem externe Sicherheitsforscher unsere Software automatisch dekompilieren, um Schwachstellen zu finden und Proof-of-Concept-Exploits mit einem Klick für die gefundenen Schwachstellen einreichen.
Es wird viel über KI-bedingte Entlassungen und die Frage diskutiert, ob KI uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen wird. Während manche individuelle Schwierigkeiten haben mögen, sich dieser neuen Realität anzupassen, besteht ein noch größeres Risiko: Wenn wir nicht lernen, KI richtig und effizient einzusetzen, könnten wir vom Markt verschwinden. Die Spielregeln haben sich geändert, und wir müssen in dieser neuen Umgebung erfolgreich sein.
„Wenn wir nicht lernen, KI richtig und effizient einzusetzen, könnten wir vom Markt verschwinden. Die Spielregeln haben sich geändert, und wir müssen in dieser neuen Umgebung erfolgreich sein.“ — Marc-André Moreau, CTO
Kosten, Token und Lizenzbeschränkungen
Wir verwenden viele Token, und unsere Lizenz wurde kürzlich von 3.000 auf 1.800 Anfragen reduziert. Hinzu kommt, dass die besten Modelle mehr Token verbrauchen. Wie gehen Sie mit den Kosten um?
Die einfache Antwort lautet, dass wir weiterhin in Token investieren, auch wenn die langfristige Tragfähigkeit dieses Ansatzes noch unklar ist. Ich persönlich gebe monatlich mehr als 2.500 $ für Token aus, und der interne Rekord liegt bei 5.000 $ in einem einzigen Monat. Das sind Ausnahmefälle, aber wir haben uns auch intensiv dafür eingesetzt, dass unsere Mitarbeiter sich mit KI vertraut machen und diese nutzen. Es wäre nicht sinnvoll, genau dann auf die Bremse zu treten, wenn jemand endlich verstanden hat, wie man KI effektiv einsetzt und eine zehnfache Produktivitätssteigerung erreicht, selbst wenn die Kosten hoch sind.
Entscheidend ist, dass Token zu Ergebnissen führen. Wir achten einfach genauer darauf, wenn jemand mehr als 500 $ im Monat ausgibt, um sicherzustellen, dass KI nicht verschwenderisch eingesetzt wird. Wenn jemand diese effizient nutzt, kann er weitermachen. Hier geht es nicht ums Ausgeben an sich, und wir haben keine interne Rangliste, durch die Mitarbeiter dafür belohnt werden, dass sie die meisten Token verbrauchen. Aber wir geben unseren Mitarbeitern alles, was sie für ihren Erfolg mit KI benötigen, und wir halten uns dabei nicht zurück. Von ihnen wird erwartet, dass sie mit uns zusammenarbeiten, mit der neuen Realität Schritt halten und ihre Arbeitsweise entsprechend anpassen. Wir haben zahlreiche Beispiele von Mitarbeitern, die in unglaublicher Geschwindigkeit bessere Ergebnisse erzielen. Die eigentliche Frage ist also, was ihnen den entscheidenden Durchbruch gebracht hat, und wie wir anderen helfen können, das Gleiche zu erreichen. Vieles lernt man intern, indem man beobachtet, wie Kollegen KI effizient einsetzen.
In einem Unternehmen wie Devolutions verkaufen wir Software und profitieren dabei von einem starken Multiplikatoreffekt: Dieselbe Software lässt sich zu denselben Produktionskosten vielfach verkaufen. Die eigentliche Herausforderung besteht für Unternehmen mit einem anderen Geschäftsmodell, insbesondere Dienstleistungsunternehmen, die nicht denselben Multiplikatoreffekt erzielen. Wir können es uns leisten, viel Geld für Token auszugeben, solange uns das hilft, Ziele zu erreichen, von denen wir vor einem Jahr nur träumen konnten. Doch was passiert, wenn die entsprechenden Einnahmen ausbleiben? Selbst wenn KI die Effizienz steigert, bedeutet das nicht automatisch, dass man profitabel bleibt. Ich mache mir ernsthafte Sorgen um Unternehmen mit geringeren Margen: Sie müssen die Kosten für KI viel genauer im Griff haben als wir.
„Es wäre nicht sinnvoll, genau dann auf die Bremse zu treten, wenn jemand endlich verstanden hat, wie man KI effektiv einsetzt und eine zehnfache Produktivitätssteigerung erreicht.“ — Marc-André Moreau, CTO
Umweltauswirkungen und Kosten
KI-Rechenzentren haben erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Wie steht Devolutions dazu und wie gehen Sie mit den damit verbundenen Kosten um?
Die Sorgen um die Umwelt sind berechtigt, und ich möchte sie nicht wegdiskutieren. Aber die Büchse der Pandora ist geöffnet, und von nun an müssen wir uns entweder anpassen oder riskieren, als Unternehmen unterzugehen.
Würden wir aus Gründen des Umweltschutzes einen übermäßig vorsichtigen Ansatz im Umgang mit KI wählen, würden wir das Unternehmen langfristig ernsthaft gefährden: Kunden würden ihre Verträge in den nächsten Jahren nicht verlängern, das Wachstum würde stagnieren, und die Branche würde sich an KI anpassen und gleichzeitig herkömmliche Software aussortieren, die nicht mit KI-Arbeitsabläufen kompatibel ist.
Was unsere aktuelle Situation anbetrifft, will ich nicht so tun, als ob die Umweltverträglichkeit unser oberstes Ziel bei der Optimierung wäre. Kostentechnisch gesehen befinden wir uns glücklicherweise in einer guten finanziellen Lage und können uns das leisten, auch wenn uns bewusst ist, dass dies nicht für alle gilt. Als CTO ist es meine Verantwortung, sicherzustellen, dass Devolutions den KI-Wandel richtig bewältigt. Dazu gehört auch, proaktiv verantwortungsvolle KI einzusetzen: Wir haben damit begonnen, ISO/IEC 42001, den neuen internationalen Standard für KI-Verwaltungssysteme, einzuführen, um unseren KI-Einsatz gezielt zu steuern und an einem anerkannten Rahmen zu messen, anstatt ihn der Improvisation zu überlassen.
Die Dinge entwickeln sich rasant schnell, selbst die Bedeutung von „KI-nativ“ ist noch nicht endgültig geklärt, und ich kann nicht vorhersagen, wie die Welt in einem Jahr aussehen wird.
Ursprung der KI-Initiative
Wird Ihre KI-Initiative von der Führungsebene oder von den Entwicklern vorangetrieben?
Beides, und genau diese Kombination ist der Grund für den Erfolg. Die Einführung der KI bei Devolutions wurde von Anfang an von der Führungsebene stark gefördert. Aber gleichzeitig traten in verschiedenen Teams interne KI-Experten hervor. Dies hat die Teamdynamik grundlegend verändert. Es war nicht vorhersehbar, wer sich zu einem solchen „KI-Experten“ entwickeln würde, und wir haben erlebt, wie Einzelpersonen KI so effizient eingeführt haben, dass sie nun ihre gesamten Teams voranbringen und die täglichen Arbeitsabläufe verändern.
Nicht jeder hat dies gleichermaßen angenommen. Nicht jeder ist bereit oder dazu in der Lage, in einem wirklich KI-orientierten Unternehmen zu arbeiten. Als wir anfingen, haben wir alle – sowohl Entwickler als auch Nicht-Entwickler – an einer Schulung bei Mindstone teilnehmen lassen. Wir haben allen wiederholt gesagt, dass sie sich anpassen müssen, aber auch, dass wir ihnen die Tools und Schulungen dafür zur Verfügung stellen würden. Wir haben keine Kosten für KI-Schulungen und -Tools gescheut, sodass die Unterstützung vorhanden ist und es an jedem Einzelnen liegt, sie zu nutzen.
Wenn Sie in einem Unternehmen arbeiten, in dem die Einführung von KI ins Stocken geraten ist, sollten Sie der Führungsspitze unbedingt klarmachen, dass sie mit gutem Beispiel vorangehen muss. In den meisten Texten, die ich zum Thema KI-Transformation gelesen habe, herrscht Einigkeit darüber, dass diese von oben ausgehen muss, vor allem, um zu signalisieren, dass KI eine positive und keine negative Kraft ist. Wir können uns glücklich schätzen, dass der CEO von Devolutions sich frühzeitig dazu entschlossen hat, voll auf KI zu setzen, dabei aber einen kühlen Kopf bewahrt und die tatsächlichen Möglichkeiten der Technologie realistisch eingeschätzt hat.
Optionale KI-Funktionen, Zuverlässigkeit von LLM und KI-generierter Code
Werden die KI-basierten Funktionen in den Produkten von Devolutions immer optional bleiben und vom Nutzer deaktiviert werden können? Ich frage das, weil LLMs meiner Meinung nach nicht wirklich intelligent sind – sie sagen das nächste Wort anhand statistischer Muster voraus und liefern selbstbewusst fehlerhafte Ergebnisse, ohne darauf hinzuweisen. Mich interessiert auch: Welcher Anteil des Produktcodes von Devolutions ist mittlerweile KI-generiert?
Alle von uns hinzugefügten KI-Funktionen lassen sich deaktivieren und sind nicht aufdringlich. Wir möchten, dass sie sowohl jetzt als auch in Zukunft optional und einfach abschaltbar bleiben. Wir wollen nicht wie Microsoft vorgehen und Copilot überall einbauen, sodass Nutzer versehentlich darauf klicken, fast wie eine Falle. Gleichzeitig besteht eine Nachfrage nach Produkten, die mit KI kompatibel sind, und wir können daher keine Produkte ohne jegliche KI-Funktionen ausliefern.
Heutzutage ist es für diese KI-Funktionen üblicherweise erforderlich, dass der Nutzer seinen eigenen Schlüssel mitbringt oder sich mit GitHub Copilot anmeldet, da die Personen, die KI intensiv nutzen, es im Allgemeinen vorziehen, ihr eigenes Abonnement in unsere Produkte einzubringen, anstatt ein weiteres zu kaufen.
Wie viel Code in unseren Produkten KI-generiert ist, können wir nicht genau messen. Ich kann Ihnen aber sagen, dass der Großteil des neuen Codes mittlerweile KI-generiert ist. Aber er durchläuft komplett dieselben manuellen Überprüfungen, Tests und Sicherheitskontrollen wie zuvor. Der Verfasser hat sich geändert, die Kontrollmechanismen nicht. Sie haben Recht: LLMs sind sehr gut darin, etwas als korrekt zu bezeichnen, selbst wenn es falsch ist, und sie tun dies mit Überzeugung. Ob man das nun Intelligenz nennt oder nicht, entscheidend ist in der Praxis, ob das Ergebnis die Prüfung besteht. Es ist ein schmaler Grat zwischen einer KI, die wahllos Unmengen von Code generiert, und einem hervorragenden Entwickler, der KI effizient einsetzt.
Die Möglichkeiten von KI sind begrenzt, wenn man ihre Ergebnisse nicht bewerten kann. Wer jedoch die KI-Ergebnisse analysieren kann, erzielt deutlich schneller qualitativ hochwertigere Ergebnisse als mit rein manueller Arbeit. KI ermüdet nicht und kann sich stundenlang auf langfristige Arbeit konzentrieren. So erledigt sie Aufgaben, für die normalerweise Monate benötigt würden, an einem einzigen Tag. Wer sich mit KI auskennt, kann sie dazu nutzen, aufgelaufene technische Schulden abzubauen, bevor er sich an neue Funktionen wagt.
KI-Modelle verbessern sich auch ständig. Was letzte Woche noch galt, trifft auf die aktuelle Generation vielleicht nicht mehr zu. Innerhalb eines Jahres haben wir uns von Modellen, die Bash-Befehle unter Windows ausführten, zu Modellen entwickelt, die über Nacht autonom komplexe Code-Refaktorierungen durchführen und ein vollständig kompilierbares, lauffähiges und durchgängig getestetes Produkt erstellen können, das dann von einem Entwickler geprüft wird.
PowerShell Universal und die Kombination mit den Produkten von Devolutions
Abgesehen von der KI: Wie wird PowerShell Universal in Ihre anderen Produkte integriert? Ich weiß, dass Gateway Teil des Plans ist, aber wie fügt sich PSU in das Gesamtportfolio ein – bleibt es ein eigenständiges Produkt mit Integrationen oder wird es tiefer integriert?
Das ist zwar keine direkte KI-Frage, aber ich beantworte sie gerne.
Wir sind uns bewusst, dass PowerShell Universal als eigenständiges Produkt erhalten bleiben muss, während wir gleichzeitig sorgfältig darauf achten müssen, wie wir es in unser übriges Portfolio integrieren. Es bieten sich konkrete Möglichkeiten für eine Integration: Auf Seiten von RDM geht es vor allem darum, PSU für Nutzer auffindbar zu machen, die es noch nicht kennen. Wir haben auf der PSConfEU viele wertvolle Funktionswünsche und Feedback erhalten, die alle in Richtung Devolutions Agent und Devolutions Gateway deuten.
Konkret bedeutet das, den aktuellen PSU-Agenten durch den Devolutions Agenten zu ersetzen und Devolutions Agent mit PowerShell Universal zu verbinden, um Skripte auszuführen. Dabei besteht die Möglichkeit, dies für bestimmte Verbindungsabläufe mit Devolutions Gateway zu kombinieren. Das wird unser nächster Schritt sein.
Was die KI betrifft, da dieses Thema ja immer wieder aufkommt: Wir haben auf der PSConfEU auch neue KI-Funktionen vorgestellt – nämlich einen brandneuen MCP-Server, mit dem Nutzer PSU-Dashboards per Vibe-Code erstellen können, mit End-to-End-Validierung über den Playwright-MCP-Server, sowie vollständige Informationen zu den PSU-Cmdlets, die dem KI-Agenten zur Verfügung gestellt werden, damit dieser weder Parameter erraten noch herausfinden muss, wie diese aufzurufen sind.
Notausschalter / globale Deaktivierung der KI für regulierte Umgebungen
Für lokal installierte und selbst-gehostete Produkte wie Remote Desktop Manager und Devolutions Server benötigen wir eine zuverlässige Methode, um alle KI-Funktionen global zu deaktivieren. In Umgebungen mit strengen Compliance-Anforderungen darf nicht das Risiko bestehen, dass KI-Funktionen versehentlich aktiviert werden und möglicherweise Informationen nach außen gelangen – insbesondere in großen oder komplexen Bereitstellungen, die über „Infrastructure as Code“ verwaltet werden.
Erstens kann KI nicht versehentlich aktiviert werden: Jede KI-Funktion erfordert eine bewusste Konfiguration mit Ihrem eigenen API-Schlüssel und Anbieter, und wir bieten keinen von Devolutions gehosteten KI-Dienst an, der sich unbemerkt aktivieren könnte. Wir haben die Notwendigkeit erkannt, Funktionen zu deaktivieren, die externe Dienste aufrufen, noch bevor KI ein Thema wurde. Daher gelten die gleichen Steuerungsmöglichkeiten, mit denen Administratoren Online-Funktionen deaktivieren können, nun auch für KI-Funktionen.
Bei einer Funktion wie dem KI-Assistenten in RDM können Administratoren diesen per Gruppenrichtlinie deaktivieren, selbst wenn ein Nutzer über einen eigenen Schlüssel verfügt. So wird die Einstellung zentral durchgesetzt und ist auf allen Rechnern einheitlich. KI-Funktionen unterscheiden sich heutzutage kaum noch von Online-Funktionen, da in manchen Umgebungen ihre vollständige Deaktivierung erforderlich ist.
KI vs. klassische deterministische Logik
Wenn sich eine Kategorisierungsaufgabe genauso gut mit if/else- oder case-Logik lösen ließe, würden Sie dann diesen Weg statt einer KI wählen? Und besteht die Gefahr, dass eine „temporäre“ KI-Lösung dauerhaft wird und sich später nur schwer ersetzen lässt?
Mein Standard ist deterministische Logik, wo immer die Regeln bekannt sind und ihre Korrektheit garantiert werden muss: Sie ist billiger, testbar, überprüfbar und wiederholbar. Ich greife zur KI, wenn die Eingaben so offen oder so chaotisch sind, dass es unpraktisch ist, jeden Einzelfall aufzuzählen. Eine feste Kategorieliste entspricht einem if/else-Statement; bei der Klassifizierung von Freitext kommt die KI erst richtig zur Geltung. Sie können auch beides kombinieren, und diese Mischung funktioniert oft am besten. Agentenfähigkeiten funktionieren beispielsweise sehr gut zusammen mit PowerShell-Skripten: Das deterministische Skript kümmert sich um den vorhersehbaren Teil und die KI kümmert sich um die Ausnahmen.
Sicherheit, Kosten, Unternehmensführung, Beschäftigung, Umweltauswirkungen, Produktphilosophie – diese Fragerunde deckt ein weites Spektrum ab. Aber durch alle Antworten von Marc-André zieht sich ein roter Faden: Die Einführung der KI bei Devolutions erfolgt bewusst und nicht reaktiv. Die Funktionen bleiben optional und werden vom Administrator gesteuert. Die Kosten werden überwacht, aber nicht auf Kosten der Produktivität begrenzt. Und zu den größeren Fragen – Umweltauswirkungen, Zukunft der Arbeit, was „KI-nativ“ überhaupt bedeutet – lautet die ehrliche Antwort: Niemand hat das bisher vollständig durchschaut, auch wir nicht.
Dies ist der erste Teil einer Reihe, die wir regelmäßig fortsetzen möchten. Da sich die Bedingungen ständig ändern und aus der Community neue Fragen aufkommen, werden wir diese weiterhin an die Entscheidungsträger weiterleiten. Haben Sie ein Thema, das in der nächsten Runde angesprochen werden sollte? Posten Sie es im Devolutions Forum – wir lesen es.

Steven Lafortune

