Remote-Desktop
Remote-Desktop ist eine Remote-Verbindung zu einem Computersystem, mit der Sie damit arbeiten können, als würden Sie direkt davor sitzen. Erfahren Sie, wie Remote-Desktop funktioniert, wie er sich von der Fernsteuerung unterscheidet, welche Protokolle dahinterstecken und wie Organisationen Remote-Desktop-Verbindungen sicher verwalten.
Was ist Remote-Desktop?
Remote-Desktop ist eine Remote-Verbindung zu einem Computer, die es einem Benutzer ermöglicht, dessen Bildschirm zu sehen und ihn über ein Netzwerk zu steuern, als würde er direkt am Rechner arbeiten. So verwalten Administratoren Server, so erreichen Support-Teams die Rechner von Benutzern und so greifen Personen von anderswo auf ihre Arbeitscomputer zu.
Wie funktioniert Remote-Desktop?
Eine Remote-Desktop-Sitzung überträgt die Anzeige des Zielcomputers an den Benutzer und sendet dessen Tastatur- und Mauseingaben über eine Netzwerkverbindung zurück. Ein Protokoll wickelt diesen Austausch effizient und sicher ab. Der Benutzer sieht eine Live-Ansicht des Remote-Desktops und interagiert in Echtzeit damit, während die eigentliche Datenverarbeitung auf dem Remote-Rechner stattfindet.
Remote-Desktop vs. Fernsteuerung
Die Begriffe liegen nah beieinander und werden oft synonym verwendet. Remote-Desktop bezieht sich im Allgemeinen darauf, sich mit einem Computer zu verbinden, um damit als Ihrer eigenen Arbeitsumgebung zu arbeiten. Fernsteuerung betont in der Regel die Übernahme eines Rechners, um ihn zu unterstützen oder zu bedienen - zum Beispiel ein Techniker, der einem Benutzer hilft. Beide beinhalten das Betrachten und Steuern eines Remote-Systems; der Unterschied liegt hauptsächlich im Zweck.
Gängige Remote-Desktop-Protokolle
Remote-Desktop-Verbindungen verwenden standardisierte Protokolle, darunter:
- RDP (Remote Desktop Protocol) - Microsofts Protokoll, verbreitet für Windows-Systeme.
- VNC (Virtual Network Computing) - ein plattformübergreifendes Protokoll, das einen grafischen Desktop teilt.
- SSH - für den sicheren Zugriff über die Befehlszeile, oft neben Desktop-Protokollen.
Wie verwalten Organisationen Remote-Desktop-Verbindungen?
In großem Maßstab weichen einzelne Remote-Desktop-Tools der Verwaltung von Remote-Verbindungen: einer einzigen Plattform, auf der Verbindungen über verschiedene Protokolle hinweg organisiert werden, Anmeldeinformationen zentral gespeichert und in Sitzungen eingefügt werden, Zugriffe nach Rolle gewährt werden und Aktivitäten protokolliert werden. Dadurch wird ein Wildwuchs von Ad-hoc-Verbindungen und geteilten Passwörtern in ein gesteuertes, prüfbares System verwandelt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Remote-Desktop?
Remote-Desktop ist eine Remote-Verbindung zu einem Computer, die es einem Benutzer ermöglicht, dessen Bildschirm zu sehen und ihn über ein Netzwerk zu steuern, als würde er direkt am Rechner arbeiten. Er wird verwendet, um Server zu verwalten, die Rechner von Benutzern zu unterstützen und von anderswo auf Arbeitscomputer zuzugreifen.
Was ist der Unterschied zwischen Remote-Desktop und Fernsteuerung?
Remote-Desktop bezieht sich im Allgemeinen darauf, sich mit einem Computer zu verbinden, um damit wie in Ihrer eigenen Umgebung zu arbeiten, während Fernsteuerung in der Regel die Übernahme eines Rechners betont, um ihn zu unterstützen oder zu bedienen. Beide beinhalten das Betrachten und Steuern eines Remote-Systems; der Unterschied liegt hauptsächlich im Zweck.
Welche Protokolle verwendet Remote-Desktop?
Zu den gängigen Remote-Desktop-Protokollen gehören RDP (Microsofts Remote Desktop Protocol, verbreitet unter Windows), VNC (ein plattformübergreifendes grafisches Protokoll) und SSH für den sicheren Zugriff über die Befehlszeile neben Desktop-Protokollen.
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